Beim Einsatz von PAM < 2.0 kontaktieren Sie bitte vorab den Support: software@ktp.upb.de.
Ist bereits PAM 2.0 oder höher installiert, muss eine vorhandene PAM-Installation vor der Neuinstallation deinstalliert werden. Hinweis: Die Materialdatenbanken bleiben dabei erhalten, sofern Sie diese nicht manuell löschen oder überschreiben.
Mit PAM 3.0 wurden strukturelle Änderungen an der Materialdatenbank eingeführt. Daher müssen lokale sowie Netzwerk-Datenbanken aus früheren Versionen zunächst auf PAM 3.0 migriert werden. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie im Abschnitt Migration einer alten PAM-Datenbank.
Wenn Sie mit einer Netzwerkdatenbank arbeiten, die bereits auf PAM 3.0 (oder höher) migriert wurde, müssen alle Anwender die PAM-Software auf die gleiche Hauptversion aktualisieren, um weiterhin mit dieser Datenbank arbeiten zu können.
PAM nutzt das relationale DBMS Firebird. Damit PAM auf eine Datenbank zugreifen kann, müssen die erforderlichen Firebird-Komponenten auf dem Rechner installiert sein.
Für die Erkennung des Lizenz-Dongles (Sentinel Hasp HL) muss der passende Treiber installiert sein. Installer: HaspUserSetup.zip
Die folgenden Voraussetzungen müssen für Installation und Betrieb von PAM erfüllt sein:
| Datenbank-Server | Anforderung | Hinweise |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 11 (64-bit) | |
| Datenbank | Firebird 5.0.4 (Port 3050/TCP) | Falls Sie noch Firebird 2.5.9 verwenden, aktualisieren Sie bitte. |
| Weitere Software-Komponenten | keine | |
| Erforderliche Rechte | Administratorrechte | erforderlich für Installation/Firewall/Service-Konfiguration |
| PAM-Client | Anforderung | Hinweise |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 11 | |
| Weitere Software-Komponenten | 1) Firebird Client/Server 5.0.4 (x64) 2) HASP Sentinel Dongle Treiber (Sentinel LDK / HASP Runtime) | Firebird-Komponenten Dongle-Treiber |
| Erforderliche Rechte | Benutzerrechte (Betrieb), Administratorrechte (Installation) |
Anmerkung: Wenn der PAM-Client eine lokale Datenbank verwenden soll, gelten zusätzlich die Anforderungen des Datenbank-Servers (Firebird-Dienst lokal, Port/Firewall lokal, Adminrechte zur Einrichtung).
1. PAM beenden (inkl. ggf. geöffneten Datenbankverbindungen).
2. Unter Windows: Einstellungen > Apps > Installierte Apps (oder Systemsteuerung) die vorhandene PAM-Version auswählen.
3. Deinstallieren ausführen.
4. Wichtig: Datenbankdateien (z. B. *.gdb/*.fdb) werden nicht entfernt.
1. Setup ausführen (Rechtsklick „Als Administrator ausführen“ empfohlen).
2. Sprache wählen:
3. Installationsassistent abschließen.
4. Firebird installieren ( Firebird-Komponenten).
5. Dongle-Treiber installieren ( Dongle Treiber).
6. PAM starten und Datenbankverbindung konfigurieren (lokal oder Netzwerk).
Für die Migration sind erweiterte / administrative Rechte erforderlich.
Bitte beachten:
Wenn Sie in PAM 3.0 eine Datenbank älterer Version (z. B. 2.x) öffnen, erscheint ein Hinweisdialog:
1. Stellen Sie sicher, dass keine weiteren Verbindungen zur Datenbank bestehen.
2. Klicken Sie auf „Aktualisieren“, um die Migration zu starten.
3. PAM legt automatisch eine Backup-Version der alten Datenbank an (komprimiertes Format).
Typischer Speicherort: ''C:\Users\<Benutzer>\AppData\Roaming\KTP\PAM2.1\backups\'' Dateiname nach Schema: ''<DB-Name>-<Backupdatum>-<ID>''
4. Anschließend führt PAM die Datenbankmigration durch. Bei erfolgreichem Abschluss sieht das Protokoll beispielhaft so aus:
Die Backup-Datei ist in einem komprimierten, nicht direkt lesbaren Format gespeichert. Zur Wiederherstellung verwenden Sie das Firebird-Tool gbak.
Beispiel:
gbak -r -user SYSDBA -password <Passwort> "<Pfad_zur_Backupdatei>" "<Pfad_zur_Zieldatenbank.fdb>"
Hinweise:
…\bin\.Mit PAM 3.1 stehen neue Funktionen zur Verfügung, die eine Anpassung der Datenbankstruktur erfordern. Beim Verbinden mit einer Datenbank im Format 3.0 wird folgender Hinweis angezeigt:
Sie können weiterhin „Verbinden“ wählen, jedoch sind ggf. nicht alle Funktionen verfügbar. Empfehlung: Datenbank über „Aktualisieren“ auf das aktuelle Format (v3.1) bringen.
Wichtige Hinweise:
Szenario: PAM speichert die Materialdaten auf einem internen Server. Anwender sollen überwiegend lesenden Zugriff erhalten, während nur Admins schreiben dürfen.
C:\data\pam\PAM.GDB (oder *.fdb)C:\Program Files\Firebird\Firebird_5_0\databases.conf mit Adminrechten öffnenpam_db = C:\data\pam\PAM2se.GDB
…\Firebird_5_0\firebird.exe
Auf jedem PAM-Client:
1. PAM öffnen 2. Menü: Datei → Datenbanken 3. In der Datenbank-Verwaltung auf „Hinzufügen“ klicken und Daten eintragen:
Empfohlene Felder:
aliases.conf (z. B. pam_db)sysdba / masterkey (empfohlen: Passwort später ändern)4. „Datenbank verbinden“ klicken.
Oft ist gewünscht, dass nur bestimmte Personen Datensätze schreiben dürfen und andere Benutzer nur lesend zugreifen.
Die Benutzerverwaltung erfolgt serverseitig in Firebird. Dazu kann ein Admin-Tool wie Flame Robin verwendet werden: flamerobin.org
**Schritt 1: Datenbank in Flame Robin registrieren **
Menü: Database → Register existing database…
Nach erfolgreicher Registrierung erscheint die Datenbank in der Baumansicht:
**Schritt 2: Benutzer anlegen und SYSDBA-Passwort ändern **
Menü: Server → Manage users…
Neuen Benutzer anlegen:
pamuser) und Passwort setzen:
SYSDBA-Passwort ändern (empfohlen):
Wichtig: Das neue Passwort muss anschließend in PAM bei der Datenbankverbindung verwendet werden.
In PAM: Datei → Datenbanken → Hinzufügen
pam_net_db)
Wenn das SYSDBA-Passwort geändert wurde, muss ggf. bestätigt werden, dass nicht mehr mit dem Standardpasswort verbunden werden kann.
Mögliche Ursachen:
Wenn bei automatischer Erweiterung/Migration eine Fehlermeldung erscheint, verbinden Sie sich einmalig als Datenbankadministrator:
Bei installiertem Dongle-Treiber kann über das Sentinel Admin Control Center eine Diagnose erfolgen:
https://localhost:1947Im Ordner
%APPDATA%\KTP\PAM2.1\pamlog.0.0.log
protokolliert PAM das Programmverhalten.